money, money, money – was motiviert den Expat?

copy-of-randy-pausch

Heute reicht es nicht mehr ein nettes Package für den auserwählten Angestellten zu schnüren und diesen mit einem hohen Gehalt und anderen Vergünstigungen ins Ausland zu locken. Die Aussicht auf ein Leben in Saus und Braus, der gesellschaftliche Status und einen Karrieresprung sind sicherlich Motivationsgründe, aber immer mehr wird nach der Karriereplanung nach der eigentlichen Entsendung gefragt. Was passiert eigentlich mit mir, wenn ich wieder zurück komme? Und wie wird es meinem Partner ergehen?

Das Zukunftsszenario “Wiedereinstieg im Heimatland” und wie übersteht eigentlich der mitreisende Partner seinen (eventuellen) “Karriereknick”, werden für angehende Expats immer wichtiger.

Was passiert also nach der Entsendung?

Recht häufig verlassen die hochmotivierten, kompetenten und auslandserfahrenen Expats nämlich ihre Firmen ca. 6-9 Monate nach der Entsendung. Der ehemalige Expat hat mitunter Abstriche in den Verantwortungen zu beklagen oder der komplette Wirkungskreis wird eingeschränkt.

Auch will man neu erworbene Kompetenzen einbringen und oftmals können diese nicht adäquat im neuen Arbeitsumfeld eingesetzt werden. Und nichts ist schlimmer, als die gähnende Langeweile der Überqualifizierten.

Dies sind nur zwei von vielen Gründen aus denen ein Unternehmen ehemalige Auslandsmitarbeiter verliert. Finanziell ist das für die entsendende Firma ein herber Verlust. Denn in den Mitarbeiter wurden nicht nur viel Zeit und sonder auch viel Geld investiert. Deren Potenzial schöpft nun jemand anderes aus. Wie schade!

Dabei ist es ganz einfach, schon vor dem Beginn der Expatriation für den Fall der Rückkehr (oder im ungünstigsten Fall auch für den Fall des Abbruchs der Entsendung) gerüstet zu sein. Jeder weiss zu Beginn, worauf er sich einlässt. Die unbekannten Variablen werden zumindest als solche benannt und es ist viel einfacher mit dem Rest Ungewissheit umzugehen. Die Sicherheit, die ein gut gefasster Plan einem Expat und seiner Familie geben kann, ist mit Geld und Versicherungen nicht zu bezahlen. Wichtig ist, dies alles schriftlich festzuhalten und möglichst in den Entsendungsrichtlinien aufzuführen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.